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    <title type="html">Blindflug</title>
    <subtitle type="html">Augenblicke und mehr von Placebox</subtitle>
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    <updated>2007-05-01T15:55:57Z</updated>
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        <author>
            <name>Klaus</name>
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        <published>2007-05-01T14:34:29Z</published>
        <updated>2007-05-01T15:55:57Z</updated>
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        <title type="html">Berufsförderungswerk Würzburg: Informatikkaufleute und Fachinformatiker top</title>
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<p>Aus dem aktuellen Newsletter (Mai 2007) des Berufsförderungswerks Würzburg:</p><p><br />---schnipp---</p><p><br />***************************************************************</p><p>BFW NEWS  +++ BFW NEWS +++ BFW NEWS +++ BFW NEWS +++ BFW NEWS</p><p>***************************************************************</p><p>Ausgabe 05/2007</p><p /><p>[...]</p><p><br />***************************************************************</p><p>BFW-Informatikkaufleute und -Fachinformatiker top</p><p>***************************************************************</p><p>Weit über dem IHK-Durchschnitt liegen die Zwischenergebnisse</p><p>der angehenden Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und</p><p>Informatikkaufleute des BFW Würzburg. Wir gratulieren! Übrigens:</p><p>Die neuen Kurse für diese attraktiven Berufe starten im Juli</p><p>2007, freie Plätze sind (noch) vorhanden.</p><p><br />[...]</p><p><br />Weitere Informationen zum BFW Würzburg finden Sie auf unserer Homepage unter <a href="http://www.bfw-wuerzburg.de" title="http://www.bfw-wuerzburg.de">http://www.bfw-wuerzburg.de</a></p><p><br />---schnapp---</p><p><br />Mit den besten Grüßen an die Kollegen und herzlichem Dank an unsere Ausbilder</p><p>Klaus
</p><p /> 
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/11-IHK-Zwischenpruefung-Informatikkauffrau-mann-Fruehjahr-2007.html" rel="alternate" title="IHK-Zwischenprüfung Informatikkauffrau/-mann - Frühjahr 2007" />
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            <name>Klaus</name>
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        <published>2007-03-04T09:39:36Z</published>
        <updated>2007-03-05T18:34:29Z</updated>
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        <title type="html">IHK-Zwischenprüfung Informatikkauffrau/-mann - Frühjahr 2007</title>
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<div align="justify">So, am vergangenen Mittwoch war es dann endlich soweit: Die Zwischenprüfung Frühjahr 2007 für den Ausbildungsgang Informatikkauffrau/-mann stand auf dem Plan. Für erhebliche Diskussionen sorgte dabei die Aufgabe 1.9 aus dem Abschnitt 1 (Betriebliche Leistungsprozesse und Arbeitsorganisation). Aufgabenstellung und Lösungsmöglichkeiten habe ich mal nachstehend abgebildet und ich bin sehr gespannt, zu welchen Lösungsvorschlägen meine verehrte Leserschaft kommt und in die Kommentare schreibt (vielleicht auch mit einer kleinen Begründung). Welche Lösung die IHK letzten Endes als richtig ansehen wird, steht noch in den Sternen und es wird sicher noch einige Wochen dauern, bis es eine offizielle Musterlösung gibt.<br /><br />Vielen Dank.</div><div align="baseline"></div><div align="justify"><img src="http://www.furchtbar.net/boxi/div/beamer.jpg" alt=""  /></div> 
            </div>
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/10-Indy-ist-tot.html" rel="alternate" title="Indy ist tot" />
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            <name>Klaus</name>
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        <published>2007-02-13T15:45:50Z</published>
        <updated>2007-02-13T18:57:16Z</updated>
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        <title type="html">Indy ist tot</title>
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<p>Indy ist heute gestorben.</p><p>Der Hund, der bei mir Sachen tun durfte, die nie wieder ein Hund wird tun dürfen.</p><p>Sie wurde zehn Jahre alt. Ich werde sie nie vergessen.</p><p align="baseline">Ich bin traurig.</p><p><img src="http://www.furchtbar.net/boxi/div/indy200604.jpg" alt=""  /></p><p /> 
            </div>
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            <name>Klaus</name>
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        <published>2007-02-11T09:35:22Z</published>
        <updated>2007-02-11T13:11:30Z</updated>
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        <title type="html">Vorurteile</title>
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                &quot;Die Menschen in Berlin sind unfreundlich und rücksichtslos.&quot;<br /><br />Kennt jeder, ja?<br /><br />Warum geben sie dann bereitwillig und teilweise sogar ungefragt (aber durchaus nicht ungebeten) Auskunft, erklären geduldig Wege und stehen in der S-Bahn und im Bus unaufgefordert auf?<br /><br />Sicher, das ist genauso subjektiv wie oben zitiertes Vorurteil und man kann bestimmt auch anderes erleben, wenn man Pech hat.<br /><br />Aber es ist mir eine Mahnung, sich ein eigenes Bild zu machen, wann immer es geht.<br /><br />Danke Mary für diese Erfahrung. Und so vieles mehr.
 
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            <name>Klaus</name>
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        <published>2005-09-19T20:43:33Z</published>
        <updated>2005-09-20T00:48:45Z</updated>
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        <title type="html">Alea Iacta Est - oder auch nicht</title>
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                <p>Die Bundestagswahl 2005 ist vorbei, aber der Rauch verzieht sich nur langsam. Wohl selten in der Geschichte der Bundesrepublik wurde ein Wahlkampf so verbissen geführt. Ich fühlte mich zeitweise an die Auseinandersetzung zwischen Helmut Schmidt und Franz-Josef Strauß von 1980 erinnert. Man könnte über die aktuelle Lage seitenweise schreiben, weshalb ich mich auf Stichpunkte beschränken will. Es steht zu befürchten, dass die nächsten Wochen turbulent werden und das heute Geschriebene schon bald nur noch Schmunzeln auslösen wird. Das ist halt das Risiko, wenn man aktuell kommentiert.</p>

<p>Die Ratlosigkeit beschränkt sich nicht auf die deutsche Politik- und Medienlandschaft. Auch im Ausland hört und liest man von "Debakel" und "Desaster" und die Londoner Financial Times sieht Deutschland sogar ins Chaos schliddern. Eine vergleichbare Situation hat es nach Wahlen zum Deutschen Bundestag wohl noch nicht gegeben.</p>

<p>Im Einzelnen:</p>

<ul>
<li>Angela Merkel hat die Wahl krachend verloren. Jede andere Deutung mag mitfühlend gemeint sein, ist aber schlicht nicht haltbar. Wer gesehen hat, wie sie im Mai im Konrad-Adenauer-Haus bei ihrer offiziellen Ausrufung zur Kanzlerkandidatin der Union von ebendieser gefeiert wurde, kann über die Ereignisse seit Sonntagabend nur noch mit dem Kopf schütteln. Sie ist sehr weit vom Kanzleramt entfernt. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Union den ersten Schock verdaut hat und ihrer Vorsitzenden sehr unangenehme Fragen stellen wird. Noch traut sich keiner, den Königsmörder zu geben, aber das wird nicht so bleiben.</li>

<li>Gerhard Schröder steht als Wahlsieger da, auch wenn Rot-Grün abgewählt wurde und eine Fortsetzung seiner Kanzlerschaft alles andere als sicher ist. Der prognostizierte Absturz der Sozialdemokraten ins 20%-Ghetto fand nicht statt. Die Partei ist einig wie selten und steht derzeit geschlossen hinter Schröder und dem Vorsitzenden Müntefering.</li>

<li>Man braucht gar nicht die Pressekonferenzen der FDP und der Grünen nach der Wahl heranzuziehen, um zu wissen, dass eine klassische Ampel oder eine Jamaica-Koalition (diesen peinlichen Begriff "Schwampel" hat sich übrigens angeblich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ausgedacht) kaum funktionieren kann. Ein kurzer Blick in die Parteiprogramme reicht. Für die FDP wäre die Ampel hart am politischen Suizid, für die Grünen gilt das Gleiche für Jamaica. Der überraschende Erfolg der FDP beruht zu einem guten Teil auch auf Unionsanhängern, denen Merkel irgendwie doch suspekt war und die ein möglichst starkes Korrektiv wünschten. Die 9,8% Zweitstimmen rekrutieren sich ganz sicher nicht nur aus überzeugten Liberalen.  Und niemand hat Grün gewählt, um damit Angela Merkel zur Kanzlerschaft zu verhelfen.</li>

<li>Das Abschneiden der Linkspartei ist erschreckend. Fünfzehn Jahre nach der Einheit gibt es immer noch eine Partei, deren Erfolg nur auf nostalgischer Verklärung der Vergangenheit beruht. Im Osten ist die SED immer noch eine relevante Kraft, im Westen reichte es trotz des Zugpferdes Lafontaine nicht für ein Überwinden der Fünf-Prozent-Hürde. Dass eine Partei, die gleichsam auf Fundamentalopposition setzt und sich jeglicher Zusammenarbeit verschließt, in den Deutschen Bundestag einziehen kann, ist bedrückend und eine Gefahr für die Demokratie. Wachsamkeit ist gefordert.</li>

<li>Der Berufsstand der Demoskopie muss sich nach seiner Existenzberechtigung fragen lassen. Alle großen Institute sahen die Union bis zuletzt deutlich über 40%. Allensbach-Faktotum Noelle-Neumann war sich am Tag vor der Wahl noch sicher, dass es für Schwarz-Gelb reichen würde. Der Umschwung wurde in seinem Ausmaß nicht ansatzweise bemerkt. Selbst die 18-Uhr-Prognose am Wahltag misslang diesmal kräftig.</li>

<li>Auch die Medien müssen sich fragen lassen, ob es nicht Entwicklungen gibt, die es umzukehren gilt. Neutrale Beobachtung und sachliche Berichterstattung ist gefragt. Denken und Entscheiden kann das Volk selber, das lassen sich die Leute nur sehr ungern abnehmen. Und nicht wenige haben wohl spätestens dann gemerkt, was da zum Teil gespielt wird, als man ihnen verkaufen wollte, dass Angela Merkel dss TV-Duell gewonnen habe. Jeder, der nicht unter Drogen stand, hat gesehen, dass dem nicht so war. Vielleicht wurde da der Keim für eine "Jetzt zeigen wir Euch mal, wer hier über die Wahl entscheidet"-Stimmung gelegt, die Merkel womöglich die Kanzlerschaft gekostet und Schröder wieder nach oben gespült hat.</li>
</ul>

<p>Meine Prognose: Eine große Koalition. Aber der Kanzler wird nicht Merkel heißen und der Vizekanzler nicht Schröder.</p> 
            </div>
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/7-Woche-des-Sehens-11.-bis-15.-Oktober-2005-in-Karlsruhe.html" rel="alternate" title="Woche des Sehens - 11. bis 15. Oktober 2005 in Karlsruhe" />
        <author>
            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2005-09-16T14:44:29Z</published>
        <updated>2005-09-16T15:04:08Z</updated>
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        <title type="html">Woche des Sehens - 11. bis 15. Oktober 2005 in Karlsruhe</title>
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                <p>Inzwischen ist das detallierte Veranstaltungsprogramm der Woche des Sehens, die vom 11. bis zum 15. Oktober 2005 in Karlsruhe stattfinden wird, veröffentlicht.</p>

<p>Eine genaue Übersicht findet sich unter <a href="http://szswww.szs.uni-karlsruhe.de/1aktuell/00-2005-wochedessehens/woche.de.html">diesem Link</a> beim <a href="http://szswww.szs.uni-karlsruhe.de/">Studienzentrum für Sehgeschädigte</a> der Universität Karlsruhe.</p>

<p>Besonders interessiert mich das Vortragsprogramm am 12. Oktober 2005 und hier wiederum die Vorträge von Prof. Kohler und Prof. Augustin. Das wird ganz sicher ein spannender Nachmittag.</p>

<p>Auch am Donnerstag wird es sicher sehr interessant, wenn das Studienzentrum für Sehgeschädigte seine Pforten öffnet.</p> 
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/6-Das-ECE-es-ist-soweit!.html" rel="alternate" title="Das ECE - es ist soweit!" />
        <author>
            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2005-09-07T12:09:25Z</published>
        <updated>2005-09-08T06:04:16Z</updated>
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        <title type="html">Das ECE - es ist soweit!</title>
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                <p>Heute eröffnet in Karlsruhe nach mehr als zweijähriger Bauzeit das Einkaufszentrum Ettlinger Tor. In Anlehnung an die in Hamburg sitzende Betreibergesellscahft ECE Projektmanagement GmbH&Co. KG wird in Karlsruhe auch gerne einfach vom "ECE" gesprochen oder ECE als Abkürzung für "Einkaufs-Centrum Ettlinger Tor" gedeutet, was allerdings nicht der offizielle Name ist. Weil ECE aber kurz und einprägsam ist, will ich diese Bezeicnnung im folgenden auch verwenden.</p>

<p>Das ECE ist in Karlsruhe nicht unumstritten. Während die Befürworter einen Magneten für das konsumfreudige Publikum insbesondere auch aus dem Karlsruher Umland sehen und eine Belebung der ganzen Innenstadt prophezeien, befürchtet die Kaufmannschaft in der nahegelegenen Kaiserstraße, einer klassischen Fußgängerzone, eine bloße Verlagerung der Kaufkraft und eine weitere Abwärtsentwicklung. Schon jetzt gibt es dort Probleme durch Leerstände, hohe Fluktuation und einen zunehmenden Qualitätsverlust durch das vermehrte Auftreten von Schnellimbissen und Ramschläden.</p>

<p>Der Versuch, sich im WWW vorab näher über die genaue Lage, den Aufbau und die Zugangsmöglichkeiten zum ECE zu informieren, scheitert. Die offizielle <a href="http://www.ettlinger-tor.de">Webseite</a> leitet zum allgemeinen Angebot der bundesweit tätigen Betreibergesellschaft <a href="http://www.ece.de">ECE</a> weiter. Dort findet man aber nur Informationen, die sich vornehmlich an Investoren und potenzielle Mieter richten. Ärgerlich, dass dort zwar die Anbindung Karlsruhes an mehrere Bundesautobahnen und Bundesstraßen betont wird, die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber offenbar für so unwichtig gehalten wird, dass sie mit keinem Wort erwähnt wird.</p>

<p>Dass es nicht möglich ist, einen Lageplan und eine Händlerliste als PDF zu erhalten, wie es z.B. für den Bochumer Ruhrpark schon vor Jahren möglich war, erstaunt mich denn doch. ECE gilt in der Branche als professionell. In einer Zeit, in der die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen über einen Internetzugang verfügen und das WWW für viele Menschen die erste Informationsquelle ist, ist das Fehlen einer an den Endkunden gerichteten Webseite dilettantisch.</p>

<p>Ich riskiere es trotzdem und besteige um kurz vor acht am Albtalbahnhof einen Zug der S4 zum Marktplatz. Am Ettlinger Tor angekommen stelle ich zunächst fest, dass das befürchtete Verkehrschaos wohl bislang ausgeblieben ist. Der Media-Markt hatte wegen des erwarteten Andrangs angekündigt, bereits um sechs Uhr seine Pforten zu öffnen, während die restlichen Läden um acht Uhr an den Start gehen wollen. Die Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstaße ist belebt, aber soweit es ich erkenne, gibt es keine Staus und auch keine Fußgängermassen. Die Verkehrsbetriebe hatten die zeitweilige Verlegung der Haltestelle Ettlinger Tor in den Bereich nördlich der Kreuzung angekündigt, weswegen ich zunächst in der Bahn sitzen bleibe. Das ist ein Fehler, denn die Verlegung betrifft nur die südwärts fahrenden Bahnen. Am Marktplatz steige ich in einen Richtung Ettlingen fahrenden Zug der S1 um und verlasse diesen an der Behelfshaltestelle. Aus einem Hochflur-Stadtbahnwagen ganz ohne aufgepflasterten Bahnsteig auszusteigen, ist übrigens nicht ganz ungefährlich. Hoffentlich gibt es da in den nächsten Tagen keine Stürze.</p>

<p>Ich betrete das ECE am Eingang Ettliner/Ecke Kriegsstraße. Mir kommen Leute mit großen Tüten entgegen, auf denen "Ich bin doch nicht blöd!" zu lesen ist. Muss man das heutzutage schon betonen? Ich beschließe, erst einmal im Erdgeschoss umherzugehen und mir einen ersten Überblick zu verschaffen. Die große Halle ist sehr hell und insgesamt freundlich, durch das verglaste Dach flutet Tageslicht herein. Ich empfinde die Atmosphäre noch als etwas nüchtern. Auf optische oder gar taktile Wegeleitsysteme wurde offenbar verzichtet. Lagepläne finde ich auch hier vor Ort nicht, aber an den Zugängen zu den Rolltreppen stehen Schilder mit Listen der Läden in den einzelnen Stockwerken. Die Schrift könnte einen Tick größer sein, ist aber für mich noch lesbar. Positiv die Sitzgelegenheiten, die es einem ermöglichen, sich auch einmal etwas auszuruhen oder bei einer Verabredung auf jemanden zu warten, ohne sich die Beine in den Bauch stehen zu müssen. Ich beschließe, mich erst einmal in zentraler Lage im Erdgeschoss niederzulassen, das Treiben ein wenig zu beobachten und meine Mutter zu bitten, nachzukommen. Alleine übersehe ich vermutlich was, auch wenn solche reinen Fußgängerbereiche natürlich keinerlei Sicherheitsrisiko für mich sind.</p>

<p>Nach einer halben Stunde geht es dann weiter. In der Nähe des Eingangs am Rondellplatz gibt es einen Gastronomiebereich (heißt heute wohl Food-Court). Bei einem Feinkosthändler bricht Hektik aus, weil es wohl einen Rohrbruch gegeben hat und sich eine Wasserlache auf dem Fußboden bildet. Die Versuche, dem mit einem kleinen Putzeimer und einer Küchenrolle beizukommen, wirken etwas hilflos. Anders als z.B. im CentrO Oberhausen oder im Bochumer Ruhrpark hat hier jede Gastronomie ihren eigenen Sitzplatzbereich. Das finde ich ungeschickt, denn so kann man sich dort nicht zwanglos treffen, wie ich es früher in Bochum gerne mit Christine gemacht habe. Auch muss man sich auf einen Anbieter einigen, denn z.B. wird man bei Nordsee nicht begeistert sein, wenn sich dort jemand mit einem Stück Pizza vom gegenüberliegenden Ditsch niederlässt. Angenehm ist das Fehlen einer Musikbeschallung. Auch nimmt man das mit dem Fast Food wohl nicht ganz so wörtlich, McDonald's oder Burger King sucht man vergebens. Stattdessen einen Laden mit asiatischem Essen, neben Ditsch mit dem Wiener Feinbäcker einen weiteren Backwarenanbieter, Hähnchensnacks und ein Café. Die Wasserlache wird größer, vielleicht sollte man mal den Absperrhahn suchen gehen.</p>

<p>Wir setzen den Rundgang in der Haupthalle fort. Neben so sensationellen und nie gesehenen Dingen wie Filialen von H&M, Esprit, New Yorker oder Apollo-Optik finden sich auch eine große Buchhandlung (Thalia) oder durchaus höherpreisige Textilanbieter (z.B. Möwe, da gibts hochwertige Badetextilien) oder Appelrath&Cüpper. Auch hier keine Musikberieselung, lediglich aus dem einen oder anderen Laden mit eher jugendlicher Zielgruppe dröhnt es ein bisschen. Aber da ist man schnell vorbei.</p>

<p>Vom ersten Obergeschoss erreicht man per Rolltreppe die Zugänge zum Parkhaus. Von dieser Ebene aus hat man einen beeindruckenden Blick über die ganze Halle. Nicht unbedingt was für Leute mit Höhenangst.</p>

<p>Alle Ebenen sind über Rolltreppen erreichbar, was für mobilitätseingeschränkte Personen ein großer Vorteil ist. Normale Treppen habe ich keine gesehen. Aufzüge gibt es ebenfalls, so dass auch Kinderwagenschieber, Rollstuhlfahrer etc. zurechtkommen werden. An zentraler Stelle auch ein Infopoint mit Uhr, groß und analog. Sehr gut. Hier gibt es dann auch gedruckte Übersichtspläne.</p>

<p>Wir nehmen uns das Basement vor. Hier finden sich größere Läden, die nicht ausschließlich auf Laufkundschaft setzen, sondern sicher auch gezielt angesteuert werden: Neben dem riesigen Media-Markt, der z.T. verglast ist und so auch von der Haupthalle aus eingesehen werden kann, auch ein Minimal, dm-Drogeriemarkt, T-Punkt, Vodafone und o2 (wo ist E-Plus? habe ich die übersehen?) und eine Deichmann-Filiale. Meine Schuhgröße muss von 45 auf 44 gefallen sein. Jedenfalls kann ich dort ein Paar wirklich gut passende Schuhe erstehen. Hier unten hat man sich etwas mehr Mühe mit der Möblierung gegeben. Neben Sitzbänken gibt es Grünzeug und einen Brunnen zur Auflockerung.</p>

<p>Wir verlassen nach gut zwei Stunden den Ort des Geschehens durch den Ausgang Rondellplatz (der Wasserfluss bei der Feinkost konnte zwischenzeitlich gestoppt werden) und benutzen die Behelfshaltestelle für die Heimfahrt. Ärgerlich, dass die Haltestelle nicht dauerhaft verlegt wird.</p>

<p>Fazit: Das ECE ist insgesamt gelungen. Wer große Einkaufszentren wie das CentrO Oberhausen oder auch den Bochumer Ruhrpark kennt, wird sicher nicht aus den Latschen geworfen. Aber für Karlsruhe und die Region ist das sicher etwas Außergewöhnliches. Die Fehler, die offenbar in der Postgalerie gemacht wurden (Unübersichtlichkeit, keine Rolltreppen und zu wenig Aufzüge), wurden bei der Planung des ECE vermieden.</p>

<p>Die gesamte Raumaufteilung und die Verteilung der Geschäfte wirkt sehr gut durchdacht. Kunden, die per ÖPNV anreisen oder zu Fuß kommen, werden zunächst ins Erdgeschoss geleitet. Wer mit dem Auto kommt und das Parkhaus benutzt, kann auch gleich mit dem Aufzug ins Obergeschoss oder ins Basement fahren. Durch stark frequentierte Läden im Basement (Media-Markt, MiniMal, dm) wird verhindert, dass sich dort nicht genug Laufkundschaft einfinden wird. Von allen Stockwerken aus hat man einen guten Überblick und kann auf der jeweils gegenüberliegenden Seite alle drei Etagen überblicken und sehen, welche Läden sich dort befinden.</p>

<p>Für die Kaiserstraße wird die Situation nicht einfacher. Die Geschäfte dort sind für ÖPNV-Nutzer wohl teilweise besser erreichbar als das ECE und die Bahn lässt die Kundschaft an den Schaufenstern vorbei fahren. Genau dieses Alleinstellungsmerkmal hat dort aber kaum jemand begriffen und nutzt es nicht. Stattdessen wird eine unterirdische Stadtbahn gefordert und eine unrealistische Vision von einem angeblichen Boulevard propagiert. Kommt die U-Strab, wird die Kaiserstraße durch die Bauarbeiten weiter belastet. Und außerhalb der Geschäftszeiten wird die Kaiserstraße eine Einöde werden, wie in so vielen Städten, die die Vorteile oberirdischer Bahnen nicht verstanden haben.</p> 
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/5-Wahlomat-wer-hat-noch-nicht,-wer-will-nochmal.html" rel="alternate" title="Wahlomat - wer hat noch nicht, wer will nochmal?" />
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            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2005-09-06T07:22:53Z</published>
        <updated>2005-09-06T07:45:40Z</updated>
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        <title type="html">Wahlomat - wer hat noch nicht, wer will nochmal?</title>
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                <p>Deutschland im <a href="http://www.wahlomat.de">Wahlomat</a>-Fieber.</p>

Da mache ich doch auch mal mit:

<img src="http://www.furchtbar.net/boxi/div/wahlomat.jpg" alt=""  /></br>

<p>Neben der FDP erreichten auch Bündnis 90/Die Grünen exakt 65% Übereinstimmung. Da ich auf eine Gewichtung der Thesen verzichtet habe, weiß ich nicht, wie der Wahlomat in solchen Fällen den "Sieger" ermittelt.</p>

<p>Die weiteren Prozentwerte: Linkspartei 56%, SPD 48%, Union 35%.</p> 
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            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2005-08-27T15:22:06Z</published>
        <updated>2005-08-27T15:35:12Z</updated>
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        <title type="html">Placebox</title>
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                <p>Immer mal wieder wird nach der Bedeutung meines Nicknames gefragt. Die Lösung liegt auf der Hand:</p>

<p><a href="http://www.cyborgname.com">
<img src="http://www.cyborgname.com/webimages/handyvac-PLACEBOX.png" width="240"
 height="180"
alt="Positronic Lifelike Android Calibrated for Exploration, Battle and Online Xenocide"
border="0"></a></p>

<p>(Erhältlich bei <a href="http://www.cyborgname.com">Cyborgname</a>. Gefunden bei <a href="http://blog.zugschlus.de/archives/168-Zeta-Unit-Generated-for-Scientific-Calculation,-Hazardous-Learning-and-Ultimate-Sabotage.html">Zugschlus</a>.)</p> 
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/3-Sprechende-Strassenbahnen.html" rel="alternate" title="Sprechende Straßenbahnen" />
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            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2005-08-16T19:00:30Z</published>
        <updated>2005-08-16T20:10:49Z</updated>
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        <title type="html">Sprechende Straßenbahnen</title>
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                <p>Im <a href="http://www.drehscheibe-online.de/forum/list.php?f=5&amp;collapse=1">Straßenbahn-Forum</a> der schienenverkehrsbezogenen Webseite <a href="http://www.drehscheibe-online.de/">Drehscheibe-Online</a> findet sich ein interessanter <a href="http://www.drehscheibe-online.de/forum/read.php?f=5&amp;i=59199&amp;t=59199">Bericht </a> über eine Neuerung bei der Dresdner Straßenbahn. Dort können blinde und sehbehinderte Menschen mittels eines kleinen Senders bei einer ankommenden Straßenbahn die Ansage der Liniennummer, des Fahrzeils und der nächsten Haltestelle über die Außenlautsprecher auslösen.</p>

<p>Dem Bericht zufolge wurde das System von der tschechischen Firma Apex entwickelt und ist bereits erfolgreich in Prag im Einsatz.</p>

<p>Ich finde diesen Ansatz sehr interessant und erinnere mich an eine Diskussion vor ein paar Monaten in de.etc.bahn.*, in der es mal wieder um den Dauerbrenner "Lautsprecherdurchsagen Ja oder Nein" ging. Ich schlug damals ein ähnliches System vor, wobei ich nicht an die Außenlautsprecher dachte, sondern an kleine Sender an den Haltestellen.</p>

<p>Es wäre schön, wenn sich dieses System etablieren würde. Hoffentlich ist die Ausgabe der Impulsgeber reglementierbar. Ständige Ansagen über die Außenlautsprecher könnten andere Fahrgäste und Anwohner ziemlich nerven und die Akzeptanz dieses Dienstes gefährden.</p> 
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        <link href="http://placebox.supersized.org/archives/2-Umtausch-von-Telefonkarten-Deutschland-wieder-geteilt.html" rel="alternate" title="Umtausch von Telefonkarten - Deutschland wieder geteilt?" />
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            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2005-08-11T16:35:16Z</published>
        <updated>2005-08-11T16:36:08Z</updated>
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        <title type="html">Umtausch von Telefonkarten - Deutschland wieder geteilt?</title>
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                <a href="http://www.zugschlus.de">Zugschlus</a> berichtet in seinem <a href="http://blog.zugschlus.de">Blog</a> über seine Probleme, eine abgelaufene Telefonkarte der Deutschen Telekom in einem Stuttgarter T-Punkt <a href="http://blog.zugschlus.de/archives/135-Ende-der-Telefonkarten-AEra.html">umzutauschen</a>. Ich mache in Karlsruhe gänzlich andere <a href="http://blog.zugschlus.de/archives/135-Ende-der-Telefonkarten-AEra.html#c365">Erfahrungen</a>. 
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            <name>Klaus</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2005-08-11T15:28:14Z</published>
        <updated>2005-08-11T15:43:45Z</updated>
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        <title type="html">Herzlich willkommen!</title>
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                <p>Liebe Leserinnen und Leser,<p/>


<p>ich heiße Euch herzlich in meinem frisch eingerichteten Blog willkommen. Ich werde hier in Zukunft über Dinge schreiben, die mich bewegen und die ich mitteilenswert finde. Ich freue mich auch auf Eure Kommentare.<p/>

<p>Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung. Schaun 'mer mal.<p/>

Nochmal: Herzlich willkommen! 
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